Computer Club Brake
Vortrag über die "Genealogie" (Familienforschung) am 13. & 27.06.2003
Ein Bericht mit einigen Internet-Links.
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 | Die Vortragenden in Aktion.
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 | Das Publikum während des Vortrags.
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Der Vortrag wurde gemeinsam von Thomas Wenzel und Norbert Steenhus, den Genealogie-Experten, im CCB gehalten. Zunächst hat Thomas Wenzel das Angebot von http://www.genealogy.net vorgestellt, "dem Deutschen Genealogie-Server" mit Verweisen zu regionalen Seiten, Mailinglisten, Datenbanken, Vorlagen für Briefe an Ämter etc., Erklärungen von Begriffen usw. Der Deutsche Genealogie-Server ist ein
Projekt des Vereins für Computergenealogie ( http://www.genealogienetz.de/vereine/CompGen/), in dem u.a Thomas Wenzel Mitglied ist.
Als nächstes wurde das Angebot von http://www.ahnenforschung.net vorgestellt, "das deutsche genealogische Webverzeichnis" mit vielen Angeboten wie Abfrage von Datenbanken, Genealogie-Shop, Anfängertipps, Download, Lexikon, Chat und und und .....
Dann wurde http://www.biggislist.de vorgestellt, gut und einfach sortierte, umfangreiche Links zur Familienforschung.
Es wurde allgemein über genealogische Mailinglisten und Newsgoups gesprochen. Eine Liste genealogischer Mailinglisten gibt es unter http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/
Interessante genealogische Newsgroups sind z.B.:
de.sci.genealogie
soc.genealogy.german
soc.genealogy.surnames.german
fido.ger.genealogy
maus.wissenschaft.genealogie
Einen Blick in diese Newsgroups werfen kann man z.B. bei
http://www.dejanews.com (Google Groups).
Weiterhin wurden beispielhaft genealogische Datenbanken vorgestellt:
GEDBAS ( http://gedbas.genealogy.net/index.jsp) ist eine Datenbank mit genealogischen Daten. Jeder kann diese Datenbank abfragen und auch seine eigenen Forschungsergebnisse veröffentlichen. GEDBAS steht für Genealogische Daten Basis und ist ebenfalls ein Projekt des Vereins für
Computergenealogie. Die Datenbank soll Forschern in Deutschland helfen, Kontakte zu knüpfen und Forschungsergebnisse auszutauschen.
FOKO ( http://foko.genealogy.net/index.jsp) ist eine Datenbank der Aktion Forscherkontakte der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV). FOKO wird seit mehreren Jahren in Buchform und CD publiziert. Auf der aktuellen CD befinden sich 1,25 Millionen Namensnachweise. Dem Verein für Computergenealogie wurde für dieses Projekt die Federführung übertragen, mit dem Ziel, FOKO auch in einer Internetdatenbank abrufbar zu machen.
Auf http://www.familysearch.org befindet sich eine englisch-sprachige Datenbank der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (Mormonen) mit insgesamt 650 Millionen Namen!
Auf den o.g. Seiten wurde exemplarisch nach Rastedes, Wenkes und Huntemännern gesucht :-)
Anschließend sind zwei Ortsdatenbanken vorgestellt worden:
Auf http://www.calle.com/world/ befindet sich eine Aufstellung von 2,8 Millionen Orten nach Ländern sortiert.
GOV ( http://gov.genealogy.net/index.jsp) ist das Genealogische Ortsverzeichnis mit vielen genealogisch relevanten Informationen über Orte. Hier wurden z.B. Oberhammelwarden und Kötermoor gefunden.
Es wurde über die Auswanderung Deutscher nach Amerika berichtet und ein paar Informationsseiten im Internet vorgestellt:
Auf http://db.genealogy.net/maus/gate/index.html haben wir einen Blick in die Bremer Passagierlisten von 1920-1939 geworfen.
Auf http://www.hamburg.de/fhh/behoerden/staatsarchiv/link_to_your_roots/index.htm befindet sich die Datenbank "Link To Your Roots" des Hamburger Staatsarchivs. In einem vierjährigen Arbeitsprozess werden seit 1999 die Personendaten von 5 Millionen Menschen, die zwischen 1850 und 1934 über Hamburg auswanderten, digital erfasst und sukzessive über Internet abfragbar gemacht.
Hier haben wir nach abtrünnigen Röbens und Huntemännern gesucht :-)
Außerdem haben wir kurz über die Seite http://www.routes.de von Dr. Wolfgang Grams aus Oldenburg und die Seite http://www.deutsche-auswanderer-datenbank.de des Historischen Museums Bremerhaven gesprochen.
 | Für alle Interessierten wird von Thomas Wenzel das Buch "Ahnenforschung online für Dummies" mit umfangreichen Hilfen und einer CD, auf der sich eine Vielzahl von Shareware-Versionen gängiger Genealogie-Programme befindet, empfohlen. |
Mit einem Sichtgerät für Mikrofilme hat Norbert Steenhus einige fotografierte Seiten von alten Kirchenbüchern vorgestellt. Die Lesbarkeit ist je nach Alter und Handschrift oft sehr unterschiedlich. Häufig wurden Namen nach Gehör aufgeschrieben und sind somit eigentlich fehlerhaft. Zum Teil muß mit erheblichem Aufwand die jeweile Ahnenlinie verfolgt werden. Das Internet bietet dazu eine nicht unerhebliche Unterstützung.
Zweiter Vortrag über die "Genealogie" (Familienforschung) am 27.06.2003
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 | Die Vortragenden beim zweiten Teil des Vortrages.
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 | Einige kurzweilige Videosequenzen im MPG-Format (Programmerläuterungen und Skurrile alte Namen) von Norbert Steenhus in Aktion... Die Dateien sind jeweils ca. 2,5MByte groß!
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Am 27.06.2003 wurde von Norbert Steenhus und Thomas Wenzel der gemeinsame Vortrag über Genealogie fortgesetzt. Dabei wurden einige genealogische Programme und deren Quellen im Internet vorgestellt. Das spezielle GEDCOM-Standardformat ermöglicht unabhängig von den jeweils genutzten Programmen ein Austausch (Import und Export) von Daten zwischen den spezifischen Datenbanken der Programme.
Unter der Adresse http://www.genealogie-software.de findet man ein
Software-Portal, das eine Übersicht über die am Markt vorhandenen
Programme bietet. Eine Eingabemaske ermöglicht es dabei, die gewünschte
Rechnerkonfiguration einzugeben und sich dann gezielt entsprechende
Programme anzeigen zu lassen.
Unter http://www.genealogienetz.de/cg/programmtests/ befinden sich
zahlreiche Programmtests sowie Übersichten zu Hilfsprogrammen und
nützlichen Tools.
Auch für Handhelds ist inzwischen einiges an genealogischer Software
erhältlich. Eine Übersicht verschafft man sich am besten bei
http://www.biggislist.de unter "Software". Hier gibt es ferner auch informative
Links zum erwähnten GEDCOM-Standardformat.
Exemplarisch haben wir Daten mit verschiedenen Programmen erfasst und
uns dann Datenblätter, Tafeln, Bäume etc. anzeigen lassen. Neben
Testversionen wurde dabei insbesondere auch das Freeware-Programm "PAF"
(Personal Ancestral File) gezeigt.
Die gezeigte und/oder angesprochene Programmauswahl stellt keinerlei
Wertung dar! Die Ansprüche und Wünsche der Nutzer sind so
unterschiedlich und umfangreich, wie die Liste der am Markt erhältlichen
Programme. Die oben genannten Links sollen dabei helfen, sich selbst
einen Überblick zu verschaffen, um sich letztendlich für "sein" Programm
zu entscheiden.